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Meeresfurchen
Lyrische Arbeiten zwischen Naturbezug und Subjektivität
Ausharren
Die See schäumt und wallt.
Ströme, gewaltige,
fluten die Salzwiese.
Sechs Stunden musst du warten.
Bis dahin wird das Watt die Skelette der
Krabben wieder freigelegt haben.
Du wirst ausharren müssen.
Und bleibst doch nur.
Salz im Atem.
Ein Zurückweichen der Welt
zwischen den Wellen.
Meeresrauschen
Der Sommer
hüllt mich ein,
ein Lacken aus Zimt.
Salzwasser erweicht
die Steine zu Körnern.
Vögel segeln
über das Meeresrauschen,
leicht wie der Wind,
der unsere Gedanken
bet(t)et
und keinen behält.
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